• Dicke Luft?
    Pusteblume!
  • Kunststück?
    Sonnenenergie!
  • Stadtflucht?
    Nein danke!

AirClean® reduziert schnell und effizient das gesundheitsschädliche NO2 (Stickstoffdioxid) und leistet so durch den Abbau der Stickoxide einen Beitrag zur Einhaltung der Grenzwerte. Die Grundlage der Wirksamkeit von AirClean®-Pflasterflächen ist die Photokatalyse.

AirClean®

AirClean® ist der erste in Deutschland erhältliche Pflasterstein mit photokatalytischer Aktivität. Er wurde im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Forschungsprojektes entwickelt. Als Forschungspartner war das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, Schmallenberg, beteiligt. Inzwischen kann FCN auf eine 10-jährige Erfahrung im Bereich photokatalytischer Baustoffe zurückblicken! In dieser Zeit wurden von uns und unseren Lizenzpartnern über 100.000 m2 AirClean®-Pflastersteine eingebaut!

 

Die neueste Entwicklung ist AirClean®-Granulat, ein photokatalytisch aktives, künstliches Gesteinsgranulat, das als Abstreusplitt in die frisch eingebaute Asphaltdeckschicht von Straßen eingebaut werden kann. AirClean®-Granulat erfüllt die Vorgaben, die für natürliche Gesteinskörnungen zum Einbau in Asphaltdeckschichten gelten (TL Gestein-StB) und ist alle Belastungsklassen (Bk) geeignet. Mit  AirClean®-Granulat kann die Fläche, die der photokatalytischen Reaktion zur Verfügung steht, deutlich vergrößert werden und liegt auch räumlich näher an den Emissionsquellen, den Kraftfahrzeugen. Wir laden Sie herzlich ein, sich über die AirClean®-Produkte zu informieren.

 

Bauen Sie auf unsere über 10-jährige Erfahrung mit photokatalytisch aktiven Baustoffen!


Sicher und zuverlässig - AirClean® ist natürlich dauerhaft aktiv.

Wirkung: Sicher und zuverlässig - AirClean® ist natürlich dauerhaft aktiv.
Dabei ist die Wirksamkeit nicht nur im Labor getestet, sondern in der Praxis erprobt. AirClean® hält, was es verspricht.

Der Photokatalysator TiO2 wird dauerhaft in der Betonsteinmatrix gebunden, dabei jedoch chemisch nicht verändert. Der Photokatalysator TiO2 verbraucht sich bei der chemischen Reaktion der Schadstoffreduzierung selbst nicht und bleibt unverändert. Die photokatalytische Wirksamkeit von AirClean® wird somit während der gesamten Nutzungsdauer des Pflasters aufrecht erhalten, wenn die Flächen entsprechend gepflegt und sauber gehalten werden.

Diese Wirkung haben wir bei der Entwicklung von AirClean® nicht nur in Labortests bestätigt, sondern in der Praxis erprobt und bewiesen. Reine Laborauswertungen gestatten keine Aussage auf die Umweltrelevanz, sondern beziehen sich immer nur auf die Auswirkungen unter Laborbedingungen und zeigen die Wirksamkeit von Titandioxid im Allgemeinen. Unmittelbare Rückschlüsse auf das Verhalten in der Umwelt können aus Laboruntersuchungen hieraus alleine nicht gezogen werden.

An dieser Stelle ist Vorsicht bei Vergleichen geboten: Die Grenzwerte der Vorschriften sind auf NO2 ausgerichtet und nicht auf die laborrelevanten NOx-Messungen. Diese NO2- Werte können nur in der Praxis bestimmt und überprüft werden. Und genau das haben wir getan!

Langzeit-Feldversuch

Im direkten Vergleich wurden zeitgleich und unter gleichen meteorologischen Bedingungen die durch Photokatalyse von AirClean® erzielte NO2-Verminderung im Vergleich zu einem nicht photokatalytischen Betonsteinpflaster in 3m Höhe gemessen. AirClean wurde dabei sowohl in einer mehrmonatigen Versuchsreihe auf einem repräsentativen Testgelände, als auch in einer städtischen Umgebung unter Begleitung des renommierten Fraunhofer Instituts getestet.

Testfeld „Straßencanyon“ im Betonwerk Seiferts

In einer Höhe von 3m und bei durchschnittlichen Beleuchtungsstärken, die durch Schattenwirkung 30% unter dem jährlichen regionalen Mittelwert lagen, wurden im Langzeit-Feldversuch unter wechselnden Wind- und Helligkeitsverhältnissen Reduzierungsraten für NO2 von 18% und für NO von 29% nachgewiesen. Bei Windstille erreichten die NO2-Reduzierungsraten sogar bis zu 70% (Halbstundenmittelwerte).

 

Labortests

Untersuchungen des Fraunhofer Instituts für Molekularbiologie und angewandte Oekologie haben nachgewiesen, dass die chemische Reaktion der Umwandlung von NOX auch beim Überströmen von Abgasen über dem AirClean®-Pflaster stattfindet. Die hierzu verwendete Messapparatur ist angelehnt an einen international vorgegebenen Standard und kann die photokatalytische Aktivität von AirClean®-Pflastersteinen mit unterschiedlicher Oberflächengestaltung und Farbgebung miteinander vergleichen.

Das Ergebnis

Die Ergebnisse der unterschiedlichen Testreihen können sich sehen lassen. Das bestätigt auch das begleitende Fraunhofer Institut durch ein umfangreiches Gutachten.

AirClean® hält, was es verspricht. Die Ergebnisse des Gutachtens des Fraunhofer Institut (PDF Download) liegen für alle Interessierten bereit - fordern Sie es am besten noch heute an. Oder kommen Sie vorbei, auf unsere Testfläche.

Der photokatalytisch wirkende Pflasterstein AirClean® vermindert Stickoxide und organische Kohlenwasserstoffverbindungen in der Luft und trägt so zu einer mit weniger Schadstoffen belasteten Umwelt bei. Reduziert werden die Schadstoffe im darüber liegenden Luftraum, also dem Luftraum, in dem die Fahrzeugabgase abgegeben werden. Durch die Errichtung entsprechender Pflasterflächen wird der natürliche Prozess der Schadstoffreduzierung durch Photokatalyse bis zum 30-fachen beschleunigt.

Ob Großprojekt oder überschaubarer Platz - jedes dieser Objekte kann eine Verringerung von Stickstoffdioxidkonzentrationen in der Luft bewirken und somit für eine verbesserte Lebensqualität sorgen.

In dem Luftreinhalteplan für die Stadt Fulda ist zum ersten Mal in einem in Deutschland erarbeiteten Luftreinhalteplan (PDF Download) der Einbau eines stickoxidmindernden Pflastersteins vorgesehen (Pkt. 7.3.1.3.3 des Luftreinhalteplans). Die Verlegung des stickoxidmindernden Pflasters ist eine Maßnahme im Rahmen des Maßnahmenpaketes zur Verringerung der NO2-Konzentration entsprechend des Luftreinhalteplans Fulda in der Petersberger Straße.

Das Angebot – Vielfältig und bundesweit

Der Einsatz des speziellen photokatalytisch wirkenden Pflastersteins beschränkt sich nicht auf einzelne Pflasterausführungen, sondern kann auf alle Produkte angewandt werden, die einen zwei- oder mehrschichtigen Pflasteraufbau haben, d.h. eine Vorsatzschicht besitzen. Dadurch entsteht eine vielfältige Auswahl an Modellen, Farben und Abmessungen.

Der Einsatzbereich – Zukunftsweisend

Selbstverständlich sind Großprojekte wie Flughäfen, Bahnhöfe, stark frequentierte Verkehrsflächen und Parkflächen prädestiniert für den Einsatz. Speziell im urbanen Raum, wo die meisten Schadstoffe entstehen, wird durch den Einsatz von AirClean ein großer Teil Verantwortung für die Erhaltung lebendiger Lebensräume übernommen. Aber auch, wenn es um eine verbesserte Lebensqualität in Städten geht oder der Imagewert eines Kurortes gesteigert werden soll - der photokatalytisch wirkende AirClean-Pflasterstein bringt Umweltschutz und -erhaltung auf den Punkt.

NOX-Reduzierung durch photokatalytisch wirkende Asphaltoberflächen

Die Stickoxidbelastung durch den Straßenverkehr bleibt weiterhin ein zentrales Problem des innerstädtischen Umwelt- und Gesundheitsschutzes: Die technischen, rechtlichen und infrastrukturellen Maßnahmen der letzten Jahre haben nur zu einer geringfügigen Verbesserung der Luftqualität in Städten geführt. Beispielsweise wurden im Jahre 2014 die Grenzwerte für den NO2 -Jahresmittelwert an 50 % aller städtischverkehrsnahen Messstationen überschritten (Quelle: Umweltbundesamt).

Die Stickoxidbelastung kann offensichtlich nur durch ein Ineinandergreifen unterschiedlicher Maßnahmen bewältigt werden. Eine dieser Maßnahmen könnte die Schaffung und Vergrößerung von Baustoffflächen sein, auf denen Luftschadstoffe photokatalytisch abgebaut werden.

Die Flächenvergrößerung erreicht man z. B. durch den Einsatz des photokatalytischen Abstreusplittes „AirClean®-Granulat.

Ein Projekt gemeinsam mit der Technischen Universität Darmstadt. Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Mehr Infos auf dem Poster

 

 

 

Wirksamkeit einer Photokatalytisch beschichteten Lärmschutzwand

Eine photokatalytisch ausgebildete Lärmschutzwand ist in der Lage, Konzentrationen an gasförmigen Schadstoffen zu vermindern und damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Weht Wind (oder auch Konvektionsströmung) die Abgase gegen eine Lärmschutzwand mit photokatalytischer Beschichtung wie hier mit KEIM Soldalit-ME, kann dies zu einer signifikanten Schadstoffreduzierung führen.

Hier geht es zum kompletten Bericht

Gewerbegebiet Sandhäuser Berg
Gemeinde Niestetal
Details

Ausführung AirClean® von FCN

  • Angewendetes Produkt: Carena, VS5 MAXX
  • Farbgebung: lichtgrau und dunkelgrau, grau und dunkelgrau
  • Flächenverlegung: 6.000 m2
  • Verlegezeitraum: 2012
Rathaus Petersberg
Gemeinde Petersberg
Details

Ausführung AirClean® von FCN

  • Angewendetes Produkt: Marktpflaster
  • Farbgebung: prophyr
  • Flächenverlegung: 350 qm
  • Verlegungszeitraum: 2010
Goetheplatz, Bad Salzungen
Bad Salzungen
Details

Ausführung AirClean® von FCN

  • Angewendetes Produkt: Rima 21/21/8 und Tavolo 18/15,3/8
  • Farbgebung: grau
  • Flächenverlegung: 640 qm
  • Verlegungszeitraum: 2010
Petersberger Straße
Stadt Fulda
Details

Ausführung AirClean® von FCN

  • Angewendetes Produkt: Thüringer Plaster
  • Farbgebung: grau
  • Flächenverlegung: 4.500 qm
  • Verlegungszeitraum: 2010
Abtstor Fulda
Stadt Fulda
Details

Ausführung AirClean® von FCN

  • Angewendetes Produkt: Thüringer Pflaster
  • Farbgebung: grau
  • Flächenverlegung: 800 qm
  • Verlegungszeitraum: 2009
Straße des Friedens/Gothaer Platz
Landeshauptstadt Erfurt
Details

Ausführung AirClean® von FCN

  • Angewendetes Produkt: VS5 37,5/37,5/12, VS5 37,5/25/12, Variolan 30/30/8, Rinnenpflaster 16/16/10
  • Farbgebung: grau
  • Flächenverlegung: 3.000 qm
  • Verlegungszeitraum: 2008
Am Hopfgarten, Fulda
Stadt Fulda
Details

Ausführung AirClean® von FCN

  • Angewendetes Produkt: Thüringer Plaster
  • Farbgebung: grau
  • Flächenverlegung: 1.200 qm
  • Verlegungszeitraum: 2008
BMW Autohaus Krah und Enders
Stadt Fulda
Details

Ausführung AirClean® von FCN

  • Angewendetes Produkt: Carena 25/25/8
  • Farbgebung: grau
  • Flächenverlegung: 250 qm
  • Verlegungszeitraum: 2008
Mercedes Benz, Niederlassung Fulda
Stadt Fulda
Details

Ausführung AirClean® von FCN

  • Angewendetes Produkt: Thüringer Pflaster
  • Farbgebung: grau
  • Flächenverlegung: 250 qm
  • Verlegungszeitraum: 2007
Mainstraße, Westring und Frankfurter Straße, Fulda
Details

Ausführung AirClean® von FCN

  • Angewendetes Produkt: Thüringer Plaster
  • Farbgebung: dunkelgrau und grau
  • Flächenverlegung: 3.000 qm
  • Verlegungszeitraum: 2006/2007

 National

Flora Trend GmbH & Co. KG
Seeberg 22
24850 Lürschau
Tel. +49 4621 30 66-0
E-Mail: info@flora-trend.com
www.flora-trend.com
Betonwerk Lintel GmbH & Co. KG
Werk Rheda-Wiedenbrück
Kapellenstraße 1
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel. +49 5242 92 83-0
E-Mail: info@betonwerk-lintel.de
www.betonwerk-lintel.de


BERDING BETON GmbH
Industriestraße 6
49439 Steinfeld
Tel. +49 5492 87-0
E-Mail: info@berdingbeton.de
www.berdingbeton.de
BERDING BETON GmbH
Frankfurter Chaussee B1
15562 Rüdersdorf
Tel. +49 33638 30 22-0
E-Mail: info@berdingbeton.de
www.berdingbeton.de


Betonwerk Pfenning GmbH
Küblinger Weg 10
68623 Lampertheim
Tel. +49 6206 94 04-0
E-Mail: info@beton-pfenning.de
www.beton-pfenning.de
braun-steine GmbH
Hauptstraße 5-7
73340 Amstetten
Tel. +49 7331 30 03-0
E-Mail: info@braun-steine.de
www.braun-steine.de


BWL Betonwerk Linden GmbH & Co. KG
Werkstraße 2
84332 Hebertsfelden
Tel. +49 8721 706-31
E-Mail: info@linden-beton.de
www.linden-beton.de
Betonwerk Aicheler & Braun GmbH
Rittweg 15
72070 Tübingen
Tel. +49 7071 97 05-0
E-Mail: info@braun-steine.de
www.braun-steine.de


International

 Spanien
Industrial Breinco S. A.

Ctra Cardedeu a Dosrius, km 6.500
Apartado de Correos n° 68
E-08450 Llinars del Vallés
(Barcelona)
Tel. +34 938 460 951
E-Mail: breinco@breinco.com
www.breinco.com
 Schweiz
Sebastian Müller AG

Kies- und Betonwerk
Bohler/Postfach
CH-6221 Rickenbach
Tel. +41 932 01 01
E-Mail: info@smagr.ch
www.sebastian-mueller-ag.ch
 Belgien
Ebema NV Zutendaal

Dijkstraat 3
B-3690 Zutendaal
Tel. +32 89 610 011
E-Mail: sales@ebema.be
www.stone-style.com
 Österreich
BWL Betonwerk Linden GmbH & Co. KG

Werkstraße 2
84332 Hebertsfelden
Tel. +49 8721 706-31
E-Mail: info@linden-beton.de
www.linden-beton.de
 




 Irland + UK
Tobermore Concrete Products

2 Lisnamuck Road,
Tobermore County,
L'derry, BT45 5QF

Tel. 028 7964 2411
E-Mail: info@tobermore.co.uk
www.tobermore.co.uk

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Neuigkeiten

Straßenbau: Clevere Ideen für mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Straßen, die Strom erzeugen oder Stickoxide reduzieren: Was irgendwie nach Science-Fiction klingt, wird gerade Wirklichkeit. In Frankreich baut die Firma Colas seit Oktober die weltweit erste mit Solarzellen gepflasterte Landstraße. Und im hessischen Fulda kommt erstmals beim Bau einer Bundesstraße das stickstoffreduzierende AirClean-Granulat der Firma FCN zum Einsatz und sorgt als Asphaltzusatz für sauberere Luft.

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Der FAP erklärt Photokatalyse

Der Fachverband angewandte Photokatalyse (FAP) soll Unternehmen der Pigment-, Coating- und Baustoffindustrie als gemeinsame Plattform dienen, um das Thema Photokatalyse differenziert zu diskutieren, Aufklärungsarbeiten bei Verbrauchern und öffentlichen Entscheidern zu leisten und zur Verbreitung von photokatalytischen Anwendungen beizutragen.

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Einbau AirClean®-Granulat

Dieser Film zeigt den Einbau des AirClean®-Granulats. Für den optimalen Einbau wird ein fertigerintegrierter Einstreuer der Fa. STRABAG benötigt. Dieser streut direkt nach aufbringen der noch heißen Asphaltdeckschicht das Granulat in definierter Mengenverteilung auf. Im Anschluss wird das Granulat in den noch warmen und verformbaren Asphalt eingewalzt. Weiterhin sind noch ein Asphalttransporter mit Thermomulde und ein Förderbunker im Film zu erkennen. Diese bewerkstelligen, dass kontinuierlich temperierter Asphalt angeliefert werden kann. Damit sind optimale Einbaubedingungen geschaffen.

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Stickoxide

Alle Städte und Gemeinden müssen gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte für bestimmte Luftschadstoffe einhalten. Seit Anfang 2015 gelten verbindliche Vorgaben der 39. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes - Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen (39. BImSchV). Beispielsweise ist für Stickstoffdioxid (NO2) ein über das Kalenderjahr gemittelter Grenzwert von 40 µg pro Kubikmeter Luft zum Schutz der menschlichen Gesundheit vorgegeben.

Allerdings wird dieser Grenzwert an etwa zwei Dritteln der Messstellen in Deutschland überschritten. Alle bisherigen Maßnahmen wie verschärfte Abgasnormen (Euro 6), Umweltzonen, Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Elektromobilität haben bisher nicht zur Reduktion der Stickoxid-Belastung geführt. Durch die EU ist das erste Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland eingeleitet. – Immense Strafzahlungen werden folgen.

Was tun? – Einen Beitrag zur Schadstoffreduzierung kann AirClean® mit Hilfe der Photokatalyse leisten.


Photokatalyse: Mit der Sonne saubere Luft erzeugen

Im Falle der Gefahr der Überschreitung von Immissionsgrenzwerten bietet AirClean® bereits seit 10 Jahren die Lösung: AirClean® reduziert neben anderen Luftschadstoffen das gesundheitsschädliche NO2 und leistet so einen Beitrag zum kommunalen Gesundheits- und Umweltschutz. Erfahrung, auf die Sie bauen können! Die Grundlage der Wirkung von AirClean® -Flächen ist die Photokatalyse.

Mit Hilfe des Sonnenlichtes und des Photokatalysators Titandioxid (TiO2) bauen AirClean®-Flächen flüchtige organische Verbindungen (VOC) zu Kohlendioxid ab, die Stickoxide werden zu Nitraten umgesetzt, die mit dem Regenwasser abgewaschen werden. Der Nitrateintrag ins Grundwasser ist dabei vernachlässigbar gering. Eine weitere bekannte photokatalytische Reaktion ist die Photosynthese.


Titandioxid: Naturstoff mit Sonderleistung

Titandioxid (TiO2) ist ein natürlich vorkommendes Mineral, das in den Kristallvarietäten Anatas, Rutil und Brookit auftritt. Der photokatalytisch aktive Anatas wird häufig als Farbstoff u. a. in Mineralfarben, Papier, Kosmetikartikeln und auch Lebensmitteln eingesetzt.

Anatas ist ein Halbleiter, der die für die Reaktion benötigten positiven und negativen Ladungen bereitstellen kann. Diese Ladungen sorgen an der Kristalloberfläche für die Bildung von sehr reaktiven Radikalen, die die Reaktion stark beschleunigen.

Der Photokatalysator wird bei der chemischen Reaktion nicht verbraucht und steht somit der Reaktion für das gesamte Baustoffleben zur Verfügung.


Fragen und Antworten zum Thema AirClean®

1. Woher kommen die Schadstoffe, die zur Luftverschmutzung beitragen?
Die Schadstoffe werden durch menschliche Tätigkeiten verursacht – durch Fahrzeuge, den Fahrzeugverkehr, durch Heizungen und die industrielle Produktion – und werden dabei in die Atmosphäre freigesetzt. Die Abgabe der Schadstoffe wird als Emission bezeichnet, die Abgabequelle als Emissionsquelle.

2. Wie verhalten sich die Luftschadstoffe in der Atmosphäre?
Sie sammeln sich in den untersten Schichten der Atmosphäre an, speziell dann, wenn kein Wind weht oder kein Regen vorliegt.

3. Wer stellt fest, ob Luftverschmutzung vorliegt oder nicht?
Für die Mitgliedstaaten der EU wurden Grenzwerte für bestimmte Stoffe erarbeitet. Werden diese Grenzwerte überschritten, können Risiken bezüglich der Gesundheitsgefährdung auftreten bzw. dauerhafte Schäden an menschlichen Organen herbeigeführt werden. Diese Grenzwerte wurden in einer EU-Richtlinie festgelegt und wurden durch jedes Mitgliedsland der EU in nationales Recht umgesetzt. (Deutschland: BImSchG 39. BImSchV)

4. Ab wann gelten die Grenzwerte?
In der EU-Richtlinie sind Grenzwerte festgelegt, die innerhalb bestimmter Fristen erreicht werden müssen. Die festgesetzten Grenzwerte für Schwefeldioxid und Stickstoffdioxid gelten im vollen Umfang ab dem Jahr 2010 und sind ab diesem Jahr zu erreichen. Bis zum Jahr 2010 wurden ebenfalls Grenzwerte vorgegeben. Für Feinstaub oder genauer gesagt PM10 wurde die Frist bereits für das Jahr 2005 festgesetzt. Für NO2 galt eine Übergangsfrist bis 2015.

PDF mit mehr Fragen & Antworten

Glossar

NOX
Stickstoffoxid. Allgemein: Summe der Stickstoffoxid-Verbindungen außer Lachgas (N2O). Die Hauptquellen sind der Nitratabbau im Boden durch Bakterien, die industrielle Verbrennung von organischen Brennstoffen und der Kraftfahrzeugverkehr. Nach 39. BImSchV: „Stickstoffoxide“ die Summe von Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid, ausgedrückt in der Einheit der Massenkonzentration von Stickstoffdioxid in Mikrogramm pro Kubikmeter.

Stickoxid
Synonym für Stickstoffoxide

NO2
Stickstoffdioxid, bereits bei niedrigsten Konzentrationen gesundheitsschädlich, mit Grenzwert für die menschliche Gesundheit in der 39. BImSchV belegt.

NO
Stickstoffmonoxid

CO2
Kohlendioxid, wenn energetisch freigesetzt, stark klimabeeinflussender Faktor

TiO2
Titandioxid, kommt in 3 Kristallformen vor: Anatas, Rutil, Brookit. Als Photokatalysator kommt Anatas zum Einsatz

Photokatalysator
Chemischer Stoff bzw. Kristall, der unter Einwirkung von Licht chemische Reaktion stark beschleunigt und selbst nicht verbraucht wird.

Photokatalyse
Chemische Reaktion, die durch Licht (Photonen) initiiert und durch einen Katalysator beschleunigt wird.

Ozon
O3 - Reizgas - erhöht Allergenempfindlichkeit, in Stratosphäre (15-50 km Höhe) - erwünscht, bodennah - unerwünscht

VOC´s
Volatile organic compounds = flüchtige organische Verbindungen mit Siedebereich zwischen 50 und 260 °C, Oberbegriff für mehr als tausend Substanzen z. B. Bau- und Ausbaumaterialien

39. BImSchV
Neununddreißigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen).

 

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Referenzen
Gewerbegebiet, 34266 Niestetal
Westring, 36041 Fulda
Gothaer Platz, 99094 Erfurt
Petersberger Straße, 36037 Fulda
Abtstor, 36037 Fulda
Am Hopfengarten, 36037 Fulda
Goetheplatz, 36433 Bad Salzungen